Archiv für März 2014

Eine Nachhaltigkeitsstrategie erschließt Wachstumspotenzial

Donnerstag, 27. März 2014

Die aktuellen Diskussionen um die Einführung einer Berichtspflicht für Mittelständler seitens der EU zeigt eines ganz deutlich: Wieder einmal geht es darum, wer genau ist betroffen, und wer nicht. Wer muss sich jetzt mit nachhaltigem Wirtschaften befassen, und an wen geht dieser Kelch auch diesmal vorüber?

Leider lassen sich Unternehmen viel zu oft nur von kurzfristigen Opportunitäten leiten. Für sie ist Nachhaltigkeit solange uninteressant, bis die regulatorischen Anforderungen sie zwingen oder ihnen ihre Anspruchsgruppen entsprechend zusetzen. Aber wie die aktuellen Geschehnisse um die Deutsche Bank zeigen, sind offenbar auch drohende oder bereits verhängte Geldbußen und Schadenersatzleistungen ein probater Grund dafür, Aspekte von Verantwortlichkeit in die Geschäftsstrategie und Unternehmenskultur einzuarbeiten.

Ich denke, man sollte hier dagegen halten und viel stärker noch als bisher darauf hinweisen, dass der immer wieder behauptete Gegensatz von Nachhaltigkeit und wirtschaftlichem Erfolg eine Mär ist. Das Gegenteil ist der Fall. Eine nachhaltige Unternehmensführung lohnt sich für jedes Unternehmen ? egal ob groß oder klein! Voraussetzung dafür ist, eine Nachhaltigkeitsstrategie als integralen Bestandteil der Unternehmensstrategie zu entwickeln und sukzessive in die Geschäftsprozesse einzubinden. So lassen sich erforderliche Maßnahmen stets mit Bezug auf die betriebswirtschaftlichen Ziele und den effektiven Nutzeidenko-nachhaltigkeitsstrategie1Nachhaltiges Wirtschaften macht erfolgreichn für das Kerngeschäft umsetzen.

Die betriebswirtschaftlichen Ziele, die sich durch ein Nachhaltigkeitsmanagement realisieren lassen, sind dabei vielfältig. So ist eine nachhaltige Unternehmensführung geeignet, die Haftungs- und Reputationsrisiken zu minimieren, die Ressourcen- und damit die Prozess- und Kosteneffizienz zu verbessern sowie Produktinnovationen zu forcieren. Darüber hinaus stärkt Nachhaltigkeit Markenimage und Reputation, hilft neue Märkte und Kundengruppen zu erschließen, bestehende Kunden zu binden und Preise besser durchzusetzen. Und auch die Arbeitgeberattraktivität ? Gewinnung, Bindung und Motivation von Mitarbeitern ?, ebenso wie die Beurteilung der Rentabilität und Zukunftsfähigkeit durch Banken und Investoren, lässt sich durch nachhaltiges Wirtschaften positiv beeinflussen.

Hier habe ich diese Überlegungen etwas ausführlicher dargestellt. Bitte auf den Reiter Publikationen klicken.
http://idenko.de/idenko_D-Nachhaltigkeit_01.html

Einen kostenlosen Schnelltest, um abzuschätzen, wie nachhaltig ein Unternehmen wirtschaftet und welche Nachhaltigkeitsthemen für seine wirtschaftlichen Ziele relevant sind, gibt es hier.
http://www.perpetim.de/informationen/quick-check-nachhaltigkeit.html

Neu: Kostenloser Quick-Check Nachhaltigkeit für KMU

Mittwoch, 26. März 2014

Überflieger

perPetim Nachhaltigkeitsmanagement hat einen Quick-Check entwickelt, mit dem Unternehmen testen können, wie nachhaltig sie wirtschaften und welche Nachhaltigkeitsaspekte für ihre Unternehmensziele relevant sind. Er bildet Nachhaltigkeitsstandards ab, ist kostenlos und dauert keine 30 Minuten.

Nachhaltigkeit oder Corporate Social Responsibility gewinnt über Fachkreise hinaus zunehmend an inhaltlicher Substanz. Denn unterdessen gibt es zahlreiche nationale und internationale Standards, Richtlinien, Managementsysteme und Zertifizierungen, die nachhaltiges Wirtschaften präzise ausformulieren. Dazu zählen unter anderem ISO 14001 & EMAS (Umweltmanagement), ISO 26000 (soziale und gesellschaftliche Verantwortung), Global Reporting Initiative (GRI, Leitlinie für die Nachhaltigkeitsberichterstattung) und nicht zuletzt der Deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK).

All diese Nachhaltigkeitskonzepte bestehen aus definierten Vorgaben, die eine nachhaltige Unternehmensführung auf Basis von Leistungsindikatoren und Kennzahlen steuern und überprüfen helfen. Dabei fokussieren sie auf die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt. Diese wiederum fassen zahlreiche Einzelthemen: Steuern und Abgaben, Beitrag zum Gemeinwohl und zur regionalen Entwicklung, Korruptionsbekämpfung, Spenden und Sponsoring, regionale Arbeitsplätze, Arbeitsbedingungen und Führung, Chancengleichheit und faire Löhne, Aus- und Weiterbildung, Mitarbeiter- und Kundengesundheit sowie Sicherheit, Energie- und Ressourceneffizienz, Abfallaufkommen und Emissionen, Lieferantenbeziehungen und vieles anderes mehr.

Gerade Mittelständler sind oft überrascht, wie viele dieser Anforderungen sie bereits ganz selbstverständlich erfüllen. Um ihnen die Möglichkeit zu geben, sich mit der Nachhaltigkeitsthematik vertrauter zu machen und zu prüfen, wie nachhaltig ihr Unternehmen bereits wirtschaftet, hat die Nachhaltigkeitsberatung perPetim einen kostenlosen und für die Teilnehmer völlig unverbindlichen Schnelltest entwickelt. Der Quick-Check Nachhaltigkeit orientiert sich an anerkannten Nachhaltigkeitsstandards und dauert weniger als 30 Minuten. Gleichzeitig bietet er Unternehmen die Möglichkeit, diejenigen Nachhaltigkeitsaspekte zu identifizieren, die die Realisierung Ihrer betriebswirtschaftlichen Ziele effektiv unterstützen. Wer bis zum 31. Mai 2014 teilnimmt, erhält sein Ergebnis zusätzlich in Relation zum Mittelwert aller teilnehmenden Unternehmen.

?Unternehmen können so besser erkennen, wie durch eine strategiekonforme Vorgehensweise nachhaltiges Wirtschaften direkt ihrem Kerngeschäft zugute kommt?, betont Stephan Pflanz, Spezialist für marktorientierte Nachhaltigkeitsprogramme bei perPetim. ?Mögliche betriebswirtschaftliche Ziele, die sich durch Nachhaltigkeitsmaßnahmen umsetzen lassen, sind beispielsweise die Minimierung der Haftungs- und Reputationsrisiken, die Verbesserung der Material- und Ressourceneffizienz, neue Impulse für Produktinnovationen, Stärkung von Markenimage und Kundenbindung, Erschließung neuer Märkte und Kundengruppen sowie die Erhöhung der Arbeitgeberattraktivität, um neue Mitarbeitende zu gewinnen, zu motivieren und zu binden. Und auch die Beurteilung der Rentabilität und Zukunftsfähigkeit durch Banken und Investoren ist für Firmen Anlass ein Nachhaltigkeitsmanagement einzuführen?, erläutert Stephan Pflanz weiter.

Für Unternehmen, die ihre Nachhaltigkeitsleistungen gezielt verbessern, ein Nachhaltigkeitsmanagement bei sich einführen oder einen Nachhaltigkeitsbericht erstellen wollen, bietet perPetim darüber hinaus den kostengünstigen Quick-Check Nachhaltigkeit Pro an. Auf Basis der Ergebnisse des Quick-Checks werden in einem halbtägigen Workshop effiziente Wege zur Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistungen aufgezeigt. Betriebe erhalten einen Überblick über wirtschaftlich sinnvolle Maßnahmen und Handlungsfelder, können Aufwand und Nutzen abschätzen und verfügen über eine Entscheidungsgrundlage, um weitere Schritte gezielt zu planen.

Zum Quick-Check Nachhaltigkeit geht es hier.
http://www.perpetim.de/informationen/quick-check-nachhaltigkeit.html

Über perPetim

perPetim unterstützt mit seiner strukturierten und toolgestützten Vorgehensweise die Einführung eines effizienten, unternehmensspezifischen Nachhaltigkeitsmanagements. Dabei werden die betriebswirtschaftlichen Ziele und Herausforderungen ebenso in die Nachhaltigkeitsstrategie eingearbeitet, wie die verschiedenen Betriebsstätten, Standorte und Geschäftsfelder.

Arbeitsschwerpunkte sind Steuerungs- und Organisationsprozesse, Informationssysteme, Material- und Ressourceneffizienz, Lieferantenkette sowie Compliance und Unternehmenskultur. Ebenfalls im Fokus stehen das Erstellen eines Nachhaltigkeitsberichts, Nachhaltigkeitskommunikation und das Entwickeln und Führen einer nachhaltigen Marke.

Kontakt
Stephan Pflanz
perPetim GmbH & Co KG
Gesellschaft für Nachhaltigkeitsmanagement
Steinbeisstraße 12
DE-73037 Göppingen

s.pflanz@perpetim.de
www.perpetim.de